Vorfahrtsverzicht

Von einem Vorfahrtsverzicht eines Verkehrsteilnehmers ist nur dann auszugehen, wenn der Verzichtswillen unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wird. Hierzu ist es nicht ausreichend, dass das Vorfahrtsberechtigte Fahrzeug an einer Kreuzung anhält. 

OLG Hamm, Beschluss vom 23.11.2018